envis precisely

Time to say goodbye!

Nach fünf erfolgreichen Jahren im Agenturgeschäft haben wir uns als Gründer entschlossen envis precisely zu schließen und neue Richtungen einzuschlagen.

Unsere bestehenden Kunden werden weiterhin von Markus betreut. Er leitet jetzt bei unserer Münchner Partner-Agentur LUNAR das dortige UX-Team. Mit einem größeren Team bietet er unsere Kernservices Apps & Software sowie interaktive Medieninstallationen an. Sein Herz schlägt weiterhin für die abwechslungsreichen Herausforderungen des Agenturgeschäfts. Neue Anfragen richten sich einfach direkt per eMail an Markus @ Lunar.

Thomas ist mittlerweile Head of UX bei dem Münchner Early-Stage Startup DelighteX. Dort betreut er zusammen mit einem internationalen Entwicklerteam um den JetBrains Mitbegründer Eugene Belyaev eine innovative Platform für Coaches und Klienten namens CoachingSpaces. Dabei gefällt ihm die Möglichkeit sich wieder auf ein Produkt fokussieren zu können und die User Experience maßgebend von Beginn an zu prägen.

Philipp hat sich Mozilla angeschlossen und arbeitet dort als Senior Interaction Designer für Firefox an der Zukunft des Internets. Somit kann er seine Vorliebe für die kontinuierliche Arbeit an einem Produkt mit seinem Interesse für Webtechnologien verbinden.

Auch unser Team geht neue Wege – allen voran Christian, der jetzt als Senior UX Designer bei Designit arbeitet. Er ist auch weiterhin der hauptverantwortliche Organisator der push.conference, die nach zwei ausverkauften Konferenzen und Workshops erfolgreich weitergeführt wird. Denn unsere Vision von einer Verbindung von Design und Code endet nicht mit envis precisely, sondern wird von den Leuten innerhalb des push.networks weiter gelebt.

Fünf Jahre envis precisely waren für uns alle eine Erfahrung, die uns persönlich und beruflich unglaublich viel gebracht haben. Wir blicken zusammen gerne auf viele spannende Projekte und zahlreiche Erfahrungen zurück, die wir so sonst nie hätten erleben können. Wir möchten uns auch bei allen Mitstreitern, Wegbegleitern und Kunden bedanken, die mit uns zusammen die letzten Jahre gerockt haben. Wir freuen uns mit euch weiter mit euch in Kontakt zu bleiben. Auf eine weiterhin spannende Zukunft!

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Artikel-Doppelschlag @ t3n und weave

Seit Beginn der WEAVE schreiben wir bereits häufiger Making Ofs und Artikel über alle Themen rund um UX, Interaction Design und Prototyping. So gibt es in der aktuellen Ausgabe der WEAVE (03.13) auf Seite 68 einen vierseitigen Artikel darüber wie wir Responsive Websites gestalten. Von Media Queries bis Contentstrategie. Informationsarchitektur und Layoutproblemen. Und auf Seite 28 – 32 zeigt Markus auf, welche Seiten bereits responsive sind und dies auch gestalterisch sehr gut lösen. Denn starre Gestalterungsraster waren gestern. Die Zukunft gehört maßgeschneiderten Designs auf allen Geräten.

Gleichzeitig ist seit Mitte Mai das neue t3n Magazin (3. Quartal) erhältlich welches einen Fokus auf UX- & UI-Design setzt. Dabei zeige ich basierend auf meinem Workshop Prototyping the UX auf drei Seiten kurz, wie sich Ideen am besten kommunizieren und testen lasten. Und wann in welcher Phase der UX-Entwicklung welcher Prototyp sinnvoll ist.

Beide Magazine bieten noch viel mehr und können an jedem gut sortierten Bahnhofskiosk erstanden werden.

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Redesigning Processing

Update: Because people asked: This redesign is not a mockup. It is a fully implemented and running nicely on my two machines.

Last week my friend Stefan Kuzaj tweeted that he had restyled the Processing IDE for his needs.

As someone who looks at Processing windows quite a bit and also does a lot of watching other people use it (I teach Processing at HfG Schwäbisch Gmünd), I have long had some issues with the UI as well. Curiously enough, it never came to my mind to just go to the Processing page on GitHub, clone the code and fix things that I think need fixing.

The Design

Processing is an amazing tool, but it has also grown over a couple of years now. Naturally, this process leaves its traces on the UI.

Some of those issues have been present for years, like for example the modified file indicator. Others, like the mode switch in the top right corner are fairly new. Fortunately, most of them were pretty straightforward to fix.

 

This is obviously no revolution, but more of what I hope is a well considered refinement. Processing is a very simple tool. So ideally, it should also look simple and easy to use. I have submitted my code changes as a pull request on GitHub. If you have any comments or ideas for improvement, just post your comment there or reach out via Twitter.

Also, props to Stefan – I stole remixed his background image

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Technologietrends – neue Chancen, neue Probleme

Holografische Computer, Touchdisplays und virtuelle Butler. Die Welten von Iron Man oder Minority Report sind voll solcher futuristischen Technologien und zeigen uns dabei wie spannend die Interaktion mit Computern sein kann. Mittlerweile gibt es immer mehr Firmen, die versuchen solche Konzepte auch in unser Zuhause zu bringen. Dabei werden aber einige Probleme dieser Technologien übersehen.

Die erste neue Kategorie der Mensch-Maschinen Interaktion ist der Touchscreen. Dieser ist vor allem durch iPhones und Android-Telefone massentauglich geworden und mittlerweile die gängige Eingabemethode für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Touch ist mittlerweile aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken und wird oft sogar an öffentlichen Plätzen zur Bedienung von Computerterminals verwendet.

Ein anderes, neues Konzept präsentierte Microsoft im Jahr 2009: Kinect. Dieser innovative Controller für die X-Box 360 arbeitet über reine Gestensteuerung. 2 Kameras scannen jede Bewegung des Benutzers und ermöglicht somit eine neuartige Interaktion mit dem Computer. Durch lange Listen und Menüs scrollt man mit einer simplen Bewegung des Handgelenks und in Videospielen schwingt man virtuelle Lichtschwerter oder streichelt digitale Haustiere.

Mit einem ähnlichen Prinzip arbeitet auch der Leap Motion Controller der Firma Leap Motion . Dieses kleine Gerät wird unter dem Computermonitor platziert und erkennt dann die Bewegungen des Benutzers. Die Leap ist sogar so genau, dass sie Daumen von Zeigefingern unterscheiden kann. Somit werden noch subtilere Gesten möglich.

Einen Schritt weiter geht Myo mit Gesture Controls. Hier werden die Gesten durch ein Armband erkannt, das selbst kleinste Muskelbewegungen wahrnimmt. Dadurch ist man nicht mehr an die Reichweite von Kameras gebunden und kann auch aus weiterer Entfernung mit seinen Maschinen interagieren.

Ebenfalls eine vielversprechende Eingabemethode wurde durch Apple erstmals massentauglich: Sprachsteuerung. Diese wird durch Siri möglich, eine Technologie, die versucht natürliche Sätze zu interpretieren und dem Benutzer zu antworten. Dadurch kann man zum Beispiel mit Sätzen wie »Stelle mir einen Wecker für 7:30« seinen iPhone-Wecker stellen.

Leider kommen mit neuen Konzepten aber auch neue Probleme.

Gestensteuerung und Touchscreens bieten zwar viele neue Möglichkeiten, opfern dafür aber das haptische Feedback. Das Leap-Video etwa zeigt, dass man mit seinem Bleistift in der Luft zeichnen kann. Es ist jedoch fraglich, ob diese Interaktion wirklich eine ähnliche oder sogar bessere Erfahrung bietet, als wenn man den Stift direkt auf ein Blatt Papier drückt und dabei einen Widerstand spürt. Außerdem hilft jeder Strich am Papier, die folgenden Striche besser auszurichten. Und bei Touchscreens kann ich zwar unterschiedliche Buttons darstellen, trotzdem fühlen sich alle genau gleich an. Blindes Bedienen, so wie man es von einer altmodischen Tastatur kennt, wird somit praktisch unmöglich.

Wahrscheinlich deshalb sind externe Tastaturen auch eines der beliebtesten Accesoires am iPad und Windows 8 bewirbt bis jetzt vorrangig Hybridgeräte – die sowohl Touch-Input als auch eine Tastatur haben – statt reiner Touchscreen-Computer.

Doch auch die Sprachsteuerung hat derzeit noch mit vielen Problemen zu kämpfen. Zwar kann Siri schon Kalendareinträge und Erinnerungen verstehen und bearbeiten, aber es gibt auch noch viele Funktionen und Befehle mit denen sie gar nichts anfangen kann. So bleibt die Interaktion mit 3rd Party Apps derzeit nur ein Wunschtraum vieler Entwickler. Dies ist gleichzeitig aber das größte Problem von Sprachsteuerungen. Solange vieles von dem was man sagt nicht verstanden wird, bleibt eine natürliche Interaktion unmöglich.

Alle diese Konzepte sind natürlich erst am Beginn ihrer Entwicklung und findige Menschen werden wahrscheinlich den Großteil der jetzigen Probleme beseitigen können. Trotzdem ist es noch zu früh um vom Tod der Maus und der Tastatur zu reden. Bis dahin ist es aber trotzdem spannend, schon jetzt diese Technologien auszuprobieren und als Ergänzung zu seinem jetzigen System zu verwenden.

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Business-Model-Tool & Skeuomorph-Sau – die neue WEAVE!

Ausgabe 02.13 April/Mai der Weave ist endlich da! Und envis precisely ist gleich in zwei Artikeln vertreten. Wie mache ich meine App-Vision wirklich zu Geld? In dem Artikel »Verborgene Muster« geben Thomas Gläser und Ralf Westbrock Anregungen, wie Start-ups mit dem Management-Tool »Business Model Canvas« ihren eigenen Geschäftsplan ausarbeiten oder optimieren können. Zu finden ab Seite 90, oder im Netz.

Der andere Artikel behandelt die »Skeuomorph-Sau«, die durchs Dorf getrieben wird und von der Designergemeinde verdroschen wird. Obwohl sie eigentlich das User-Erlebnis steigern könnte. Ein Kommentar von Philipp Sackl auf Seite 122.

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